Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wurde am 1. Januar 1980 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung von den fünf Kreisen und 19 kreisfreien_Städten sowie den kommunalen Verkehrsunternehmen des Rhein-Ruhr-Gebiets und der damaligen Deutschen_Bundesbahn (jetzt: Deutsche Bahn) gegründet. Inzwischen ist der VRR Anstalt des öffentlichen Rechts.
1996 wurde im Zuge der Bahnreform die Verbundgesellschaft um eine Aufgabenträgerschaft im Kooperationsraum 1 (Rhein-Ruhr) durch die Gründung des VRR-Zweckverbandes erweitert. Seine wesentliche Aufgabe ist es, den Schienenpersonennahverkehr_(SPNV) in der Region zu planen, zu organisieren und auszugestalten. Er bestellt den SPNV (RegionalExpress, RegionalBahn und S-Bahn) bei Eisenbahnverkehrsunternehmen und kontrolliert deren Leistung. Außerdem wickelt er die Finanzierung des Straßenpersonennahverkehrs_(ÖSPV) mit den Kreisen und kreisfreien Städten ab.
Der VRR koordiniert schwerpunktmäßig den Schienenpersonennahverkehr, organisiert und koordiniert Qualität und Service, treibt den Stadtbahnbau voran, entwickelt Tarife, vermarktet die Ticket-Produkte und gestaltet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Verkehrsgebiet des VRR
Das 5027,4 km² große Verkehrsgebiet mit 7,3 Millionen Einwohnern reicht von Dorsten im Norden über Dortmund im Osten, Langenfeld im Süden bis Mönchengladbach und der niederländischen Grenze im Westen. Es umfasst 16 Städte und 5 Kreise.
Der VRR grenzt im Norden an die Verkehrsgemeinschaft Münsterland (VGM), im Osten an die Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe (VRL), im Süden an den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und den Aachener Verkehrsverbund (AVV) und im Westen an die Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN).
Unterteilt ist das Gebiet des VRR in insgesamt 10 Fahrplanbereiche, was bei der Vergabe von Liniennummern Berücksichtigung findet:
Städte und Gemeinden (Auswahl)
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Bochum
Bottrop
Breckerfeld
Brüggen
Castrop-Rauxel
Datteln
Dormagen
Dorsten
Dortmund
Duisburg
Düsseldorf
Ennepetal
Erkrath
Essen
Gelsenkirchen
Gevelsberg
Gladbeck
Grefrath
Grevenbroich
Haan
Hagen
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Marl
Meerbusch
Mettmann
Mönchengladbach
Monheim
Mülheim an der Ruhr
Nettetal
Neuss
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Schwelm
Solingen
Sprockhövel
Tönisvorst
Velbert
Viersen
Waltrop
Wetter
Willich
Witten
Wülfrath
Wuppertal
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Zusätzlich wird der VRR-VKU in Lünen, Bergkamen, Kamen, Unna, Holzwickede und Schwerte anerkannt.
Tarif- und Ticketsystem
Das Verbundgebiet gliedert sich in 58 Tarifgebiete. Für die Fahrt innerhalb eines Tarifgebietes bzw. zwischen zwei Tarifgebieten oder durch mehrere Tarifgebiete hindurch gibt es die verschiedenen Ticket-Preisstufen A, B und C sowie die Kurzstrecke.
Die Monatstickets des VRR heißen Ticket1000 bzw. Ticket2000 und YoungTicket. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Übertragbarkeit, Geltungsbereich am Wochenende, Beförderungsgarantie, etc. Das YoungTicket ist ein Monatsticket speziell für Auszubildende.
Das SchokoTicket ist ein Ticket des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr für alle Schüler unter 27 Jahren. Es gilt im gesamten Gebiet des VRR ganzjährig für alle Verkehrsmittel des VRR (in den Zügen der Deutschen_Bahn nur für die 2. Klasse).
Für Studenten an teilnehmenden Hochschulen gibt es ein Semesterticket, das automatisch durch die Zahlung des Sozialbeitrages zu Beginn eines Semesters erworben wird.
Senioren ab 60 Jahren können das sogenannte BärenTicket erwerben, das im gesamten VRR-Gebiet gültig ist und in Nahverkehrszügen zu 1.-Klasse-Fahrten berechtigt.
Siehe auch
Liste der SPNV-Linien in NRW
Liste deutscher Tarif- und Verkehrsverbünde
NRW-Tarif
Weblinks
• Website des VRR
ksh:VRR

