Steiermark
Das Land Steiermark (Republik_Österreich und deren flächenmäßig zweitgrößtes Bundesland. Es grenzt an die Länder Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, Burgenland und Kärnten sowie im Süden an die Republik_Slowenien. Die Landeshauptstadt der Steiermark ist Graz, die zweitgrößte Stadt Österreichs. Historisch ist die Steiermark Teil der Region_Steiermark in den beiden EU-Staaten Österreich und Slowenien.
Die Steiermark wird auch die "Grüne Mark" oder das "Grüne Herz Österreichs" genannt, da rund 61% ihrer Bodenfläche bewaldet ist und ein weiteres Viertel von Wiesen, Weiden sowie Obst- und Weingärten eingenommen wird. Als Hauptfluss ist die Mur zu nennen.
Die kulinarischen Besonderheiten der Steiermark, etwa den Schilcher und das steirische Kernöl, lernt man am besten beim Besuch eines Buschenschankes mit Jause und Most kennen. Weitere bekannte steirische Spezialitäten sind der Steirische_Junker, die gepflegten südsteirischen Weißweine und das Gösser_Bier.
Das Ennstal mit seinen schroffen Felsen, vom Dachstein bis zum Nationalpark Gesäuse, machte die Grüne Mark auch als alpines Bundesland bekannt. Die Obersteiermark und die oststeirische Thermenregion sind wichtige Tourismusgebiete.
Die Steiermark ist in mehrere Regionen gegliedert. Flächenmäßig am größten ist die Obersteiermark, die von den nördlichen Landesgrenzen bis zum Steirischen_Randgebirge südlich der Mur-Mürz-Furche reicht.
Die Weststeiermark liegt südlich davon, und zwar westlich der Mur. Die Oststeiermark ist östlich der Mur und südlich des Wechsels und der Fischbacher Alpen situiert. Zwischen Ost- und Weststeiermark liegt die Landeshauptstadt Graz. Durch diese Einteilung der Steiermark kommt es dazu, dass große Teile der Obersteiermark westlicher als die Weststeiermark liegen, was manchmal bei Nichtkundigen Verwirrung stiftet. Der südliche Landesteil um Leibnitz, Radkersburg und Deutschlandsberg wird Südsteiermark genannt und sollte nicht mit der Untersteiermark verwechselt werden. Die ehemalige Untersteiermark kam nach dem Ende des 1. Weltkrieges zum SHS-Staat und gehört heute zu Slowenien.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte der Steiermark
*1180 wurde die Steiermark zum Herzogtum erhoben (gleichzeitig wurden die lehnsrechtlichen Bindungen an das Herzogtum Bayern und das Herzogtum Kärnten gelöst).
*Mit der Georgenberger Handfeste 1186, die 1192 in Kraft trat, wurden die Herzöge von Österreich, zuerst die Babenberger und ab 1282 die Habsburger, auch Herzöge der Steiermark.
*1254 König Ottokar_II. von Böhmen trennte den zur Steiermark gehörigen Traungau 1254 im Frieden von Ofen bzw. 1261 im Frieden von Wien von dieser ab. Der Traungau wurde ein wesentlicher Teil des entstehenden ?Fürstenthums ob der Enns? (Oberösterreich).
*Gleichzeitig wurde auch die zur Steiermark gehörige Grafschaft Pitten abgetrennt und dem Herzogtum_Österreich_ zugeschlagen.
*Im Zuge der Habsburgischen Erbteilungen wurde sie der zentrale Teil Innerösterreichs (mit der Residenz Graz).
*Nach dem Ersten_Weltkrieg fiel der südliche Teil der Steiermark, der Untersteiermark genannt wurde, an Jugoslawien und ist heute ein bedeutender Teil von Slowenien.
*1938 nach dem Anschluss Österreichs wurde das Ausseerland nach Oberösterreich (?Oberdonau?) ausgegliedert. Nach dem Ende des Zweiten_Weltkrieges wurde diese Region wieder der Steiermark angegliedert.
Geografie
in der Südsteiermark]]
Das Bundesland Steiermark verfügt über eine Fläche von 16.391,93 km² und ist somit das zweitgrößte Bundesland Österreichs. Es verfügt über eine 145 km lange Grenze mit Slowenien, womit es das Bundesland mit der geringsten Grenzlänge ist, abgesehen vom Ausnahmefall Wien.
Statutarstadt
Graz
Bezirke
Bruck_an_der_Mur
Deutschlandsberg
Feldbach
Fürstenfeld
Graz
Graz-Umgebung
Hartberg
Judenburg
Knittelfeld
Leibnitz
Leoben
Liezen mit den Politischen_Exposituren Gröbming und Bad_Aussee
Murau
Mürzzuschlag
Radkersburg
Voitsberg
Weiz
Siehe auch: Liste der Gemeinden in der Steiermark
Angrenzende Gebietskörperschaften
Politik
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Landesregierung
Die 9 Sitze in der Landesregierung werden nach Proporz besetzt.
*Sitzverteilung: 5 SPÖ, 4 ÖVP.
**Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ)
**Erster Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer (ÖVP)
**Zweiter Landeshauptmann-Stellvertreter Kurt Flecker (SPÖ)
**Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP)
**Landesrat Johann Seitinger (ÖVP)
**Landesrätin Bettina Vollath (SPÖ)
**Landesrat Manfred Wegscheider (SPÖ)
**Landesrat Helmut Hirt (SPÖ)
**Landesrat Christian Buchmann (ÖVP)
Landtag
es]]
Der steirische Landtag besteht aus 56 Mitgliedern. Neben den beiden Regierungsparteien sind seit der Landtagswahl am 2. Oktober 2005 auch die Kommunistische_Partei_Österreichs mit 4 Mandaten und die Grünen mit 3 Mandaten vertreten. Die KPÖ, die seit 1970 nicht mehr im Landtag vertreten war und auch sonst weder in einem anderen österreichischen Landtag noch im Parlament über Mandate verfügt, verdankt den größten steirischen Erfolg der Parteigeschichte wohl vor allem ihrem Spitzenkandidaten Ernest Kaltenegger, der sich in Graz als Wohnbaustadtrat einen Namen gemacht hat.
Siehe auch Ergebnisse_aller_Landtagswahlen_in_Österreich
Landeshymne
Seit 1929 ist das Dachsteinlied, das mit den Worten "Hoch vom Dachstein an" beginnt, offizielle Landeshymne der Steiermark.
Wirtschaft
Mit einem Wirtschaftswachstum von 3,8 % erreichte die Steiermark 2004 das höchste Wachstum aller österreichischen Bundesländer, besonders der schnell wachsende Ballungsraum Graz ist hierfür verantwortlich. Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht die Steiermark einen Index von 102.8 (EU-25:100) (2003).Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25[http://epp.eurostat.cec.eu.int/pls/portal/docs/PAGE/PGP_PRD_CAT_PREREL/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2006/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2006_MONTH_05/1-18052006-EN-AP.PDF]
Bevölkerung
Minderheiten
Die Volkszählung von 2001 ergab 4.250 slowenische Steirer. Sie sind erst seit 2004 als Volksgruppenbeirat Sitz und Stimmrecht.
Sehenswürdigkeiten
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Steiermark zählen die größte Marien-Wallfahrtskirche Österreichs Mariazell, der Erzberg in Eisenerz, das Benediktinerstift_Admont, der Tier- und Naturpark Schloss Herberstein, das Bundesgestüt Piber, der Dachstein, das Österreichisches Freilichtmuseum in Stübing bei Graz, die Riegersburg sowie die Landeshauptstadt Graz, deren Altstadt zum Weltkulturerbe zählt.
Kulinarisches
Die bekannteste kulinarische Spezialität der Steiermark ist vermutlich das Kernöl. Weiters sind zu nennen Käferbohnen, Schilcher, Steirischer Junker und die Produkte der Schokoladenmanufaktur Zotter. Die bekanntesten Brauerzeugnisse sind Murauer, Puntigamer und Gösser_Bier.
Bekannte Steirer
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mit George W. Bush]]
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Literatur
Peter Rosegger
Franz Nabl
Paula Grogger
Wolfgang_Bauer
Barbara Frischmuth
Alfred Kolleritsch
Alfred Komarek
Elfriede Jelinek
Werner Schwab
Musik
Johann Joseph Fux, Komponist
Joseph Marx, Komponist
Karl Böhm, Dirigent
Luttenberger*Klug, Pop-Duo
Robert Stolz, Operettenkomponist
Ludwig Rochlitzer, Komponist
S.T.S., Austropoptrio
Stoakogler, Volkstümliche Musikgruppe
Boris Bukowski
Brunner & Brunner, aus Murau - Vertreter des Deutschen Schlagers
Kunst und Architektur
Johann Bernhard Fischer von Erlach
Georg von Hauberrisser
Theater
Klaus Maria Brandauer
Peter Simonischek
Volkskunde
Viktor Geramb
Hanns Koren
Wirtschaft
Dietrich Mateschitz
Frank Stronach
Claus Raidl
Film
Arnold Schwarzenegger
Klaus Maria Brandauer
Peter Simonischek
Johannes Silberschneider
Marion Mitterhammer
August Schmölzer
Friedrich von Thun
Aglaia Szyszkowitz
Franz Buchrieser
Christine Kaufmann
Karlheinz Böhm
Sport
Thomas Vanek
Thomas Muster
Bernhard Eisel
Jochen Rindt
Renate Götschl
Walter Schachner
Willi Pürstl
Mode
Helmut Lang
Carmen Kreuzer
Sonstige
Johann Lafer, Koch
Siehe auch
Portal:Steiermark
Literatur
* Heinz Held Kärnten und Steiermark DuMont Kunst-Reiseführer; DuMont Buchverlag, Köln; 2. Auflage 1981; ISBN 3-7701-1097-8
Weblinks
• Verwaltung des Landes Steiermark• Europaregion Steiermark - Slowenien
• Steiermark Tourismus
• Steiermark im Österreich-Lexikon aeiou
Quellen
bar:Steiamårk

