Marktkirche (Essen)
Die Marktkirche in der Essener Innenstadt am Flachsmarkt war die erste protestantische Kirche in Essen.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche findet sich im Testament der Theophanu, in dem sie bestimmte, dass zu ihrem Gedächtnis Kerzen ad sancta Gertrudii entzündet werden sollten. Vermutlich entstand der erste Kirchenbau an der Stelle um das Jahr 1033, in dem die Essener Äbtissin Theophanu von Kaiser Heinrich_III. das Marktrecht erhielt, als Kirche für die Marktleute. Die Kirche, die bis etwa 1890 St. Gertrudis hieß, stand auf dem ursprünglichen Essener Marktplatz. Es handelt sich um eine spätgotische Hallenkirche, die nach der Zerstörung im Zweiten_Weltkrieg in verkleinerter und veränderter Form wieder aufgebaut wurde. 2006 wurde die Kirche umgebaut und durch einen neuen Westchor aus blauem Glas ergänzt. Seit September 2006 unterhält die Evangelische Kirche in der Marktkirche eine Kirchen-Wiedereintrittsstelle, welche jeden Mittwoch geöffnet hat.
Literatur
*Kirche in der Stadt - für die Stadt. Fünf Jahre Citykirchenarbeit an der Marktkirche Essen, Herausgeber: Matthias Pape - Blumhardt-Verlag, 2. Auflage, Hannover 2000 ISBN 3-932011-27-9
Weblinks
• Baudenkmal Marktkirche

