Heinrich Deichmann-Schuhe
Die Heinrich Deichmann-Schuhe GmbH & Co. KG ist Europas größter Schuhhändler mit Firmensitz in Essen.
Geschichte
Das Unternehmen wurde 1913 von Heinrich Deichmann gegründet. Nach dessen frühen Tod übernahm seine Frau das Geschäft. Früh schon half sein Sohn Heinz-Horst Deichmann aus. Er leitete das Unternehmen ab 1956. 1999 übernahm sein Sohn, der auch wieder Heinrich heißt, den Vorsitz der Geschäftsführung. Dr. Heinz-Horst Deichmann promovierte nicht nur als Mediziner, er entwickelte das Unternehmen auch zum Marktführer im deutschen und europäischen Schuheinzelhandel. 1973 erfolgte die Übernahme der Schweizer Schuhkette Dosenbach, deren Name noch heute in der Schweiz für die dortigen Filialen verwendet wird. 1984 folgte der Schritt in die USA, 1985 nach Holland, 1992 nach Österreich, 1997 nach Polen, 2001 wurde Filialen in Ungarn, und Großbritannien eröffnet. 2003 folgten Dänemark und Tschechien, 2004 die Slowakei, 2006 Slowenien und die Türkei. 2006 wurde die tausendste Filiale Deutschlands eröffnet.2007 öffnet Deichmann in der Weltmetropole ?stanbul seine 1. Filliale (4. in der Türkei).
Positionierung auf dem Markt
Im Jahr 2006 verkaufte Deichmann weltweit 112 Millionen Paar Schuhe, davon allein 65 Millionen in Deutschland. Das Unternehmen ist Marktführer im europäischen Schuhhandel. Es hat 2185 Filialen in 13 Ländern und beschäftigt 25.000 Mitarbeiter weltweit.
Deichmann-Schuhe produziert seine Schuhe nicht selbst, sondern kauft in rund 40 Ländern ein. Haupteinkaufsmarkt ist neben Europa Asien.
The Pussycat Dolls werben ab März als Testimonial für Deichmann.
Umweltstandards
2006 erschien auf tagesschau.de ein Beitrag[http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6018662_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html Studie: "Die zehn schmutzigsten Städte der Welt", 5. Absatz - Meldung unter tagesschau.de] vom 20.10.2006, der sich auf einen taz-BerichtASHWIN RAMAN: "[http://www.taz.de/pt/2001/04/10/a0088.1/text Gift ist im Schuh]" taz vom 10.4.2001, S. 4 beruft, demzufolge die Lederproduktion eines Deichmann-Lieferanten (aber auch anderer bekannter Unternehmen) auch in jenem Gebiet in Indien angesiedelt ist, in der die Gerbereien täglich 30 Millionen Liter hochgiftige Abwässer unkontrolliert ins Umland ablassen. Deichmann-Schuhe legt demgegenüber Wert auf die Feststellung, dass seine Lieferanten an seinen Code of Conduct gebunden sind, der Sozial- und Umweltstandards festlegt. Die Einhaltung werde von unabhängigen Prüfern kontrolliert. Eine dieser Schuhfabriken arbeite mit einer Gerberei in dieser Region zusammen, die ihr Leder zu liefere. Diese Gerberei halte ebenfalls die Umweltstandards ein und kläre auch ihre Abwässer über eine Kläranlage. Der Blacksmith-Bericht berichte von Verbesserungen in Ranipet in den letzten Jahren, die auch darauf zurückzuführen seien, dass alle großen europäischen Abnehmer auf Einhaltung des Code of conduct drängen.
Weblinks
• Deichmann Schuhe Deutsch Seite
• Kurzfassung des Code of Conduct

